---- THEORIE ----
Grundwissen
Unterrichtsplanung
Unterrichtsgestaltung

---- PRAXIS ----
Übungs-/Spielformen
Unterrichtsbausteine
Planungstool
Anmelden

---- ANMELDUNG ----
 Startseite | Angebote | Service | Verein | Kontakt | Impressum

Weil sich koordinative Fähigkeiten und Ressourcen nur in der aufgabenbezogenen Bewegung entwickeln können, stellen Bewegungsfertigkeiten das Haupttrainingsmittel dar.

Mit steigendem Leistungsniveau nimmt auch die Spezifität und Komplexität der Inhalte zu. Für das allgemeine Koordinationstraining bieten sich besonders sportart- und spielübergreifende Inhalte wie Kleine Spiele, Ballhandlings und das Lauf- und Sprung-ABC an. Bei sportartorientierten Koordinationsübungen muss die charakteristische Bewegungsstruktur der Zieltechnik unbedingt enthalten sein.

Im Gegensatz zum Technikerlernen sollen Übungen des Koordinationstrainings möglichst ungewohnt und ausreichend schwierig sein (vgl. Hirtz 2003a, 121). Um den Schwierigkeitsgrad der Übung optimal anspruchsvoll zu gestalten, müssen die Druckbedingungen und Informationsanforderungen der zu lösenden Bewegungsaufgabe verändert werden. Dafür werden in der allgemeinen Koordinationsschulung vor allem Programme variiert, während in der sportartorientierten Koordinationsschulung zusätzlich die Parameter und Bedingungen variiert werden können. Ungewohnte und zum Teil nicht regelkonforme Übungen sind möglich.

Hauptmethoden des Koordinationstrainings bilden demnach die Variations- und die Druckmethode, aber auch die Kombinations- und Kontrastmethode sind geeignet. Bei der Kontrastmethode besteht jedoch die Gefahr, dass Übungen entstehen, die in den Augen der Schüler scheinbar nichts mit der jeweils im Fokus stehenden Sportart zu tun haben, was die Motivation ggf. behindern kann (vgl. Glasauer 2003, 324).
Bei der Unterrichtsgestaltung und Steuerung muss neben den koordinativen Anforderungen der Übungsaufgaben und Zieltechnik auch der Blick auf die Anforderungsbewältigung gerichtet werden, denn schließlich stellt jede Belastung und Anforderung je nach individuellem Leistungsvermögen eine unterschiedlich große Beanspruchung dar. Durch Binnendifferenzierungen, differenzierte Beobachtungen, selbstbestimmtes Lernen und Schülerfeedbacks sollten Überforderungen vermieden und ausreichend Entwicklungsreize gesetzt werden.

german
Suchen & Finden  
erweiterte Suche